Kennt bestimmt jeder. Man fängt ein Buch an und dann ist es doch nicht so spannend oder es kommt etwas dazwischen oder man vergisst es einfach. In den letzten Jahren hat sich bei mir doch einiges angesammelt. Auch Bücher von meinen (angeblichen) Lieblingsautoren.
Zum Beispiel war ich eine Zeit lang mal ein Fan von Colin Batemans Büchern. Der Herr schreibt meist Krimis, die sich - nachdem ich einiges von ihm gelesen habe - doch irgendwie alle ähneln. Der Stil ist meist recht sarkastisch angehaucht, finde ich. Schwarzer Humor, wenn man so will. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll. Mein Lieblingsbuch von ihm ist nach wie vor "Murphy's Law" (plus Fortsetzungsband). Es war das erste Buch, was ich von diesem Autoren gelesen habe und was mich dazu veranlasst hat mehr von ihm zu lesen. Es gibt nun aber zwei Bücher von Colin Bateman, die ich angefangen habe und dann doch nicht fertig gelesen habe. Einmal ist das "Chapter and Verse", was ziemlich genau das beschreibt, was Bateman in dem Buch tut: nämlich seine übliche Schiene abspielen, und "Orpheus Rising". Von diesem Buch klang die Inhaltsangabe total spannend und auch als ich die Einleitung durch hatte, war ich noch total begeistert. Der vorläufige Todesstoß war für mich jedoch, als das Buch dann richtig "anfing" und das Tempo erst mal wieder stark runter gefahren wurde. Da war das Buch dann nur noch einer von vielen Batemans. Ich werde mir das Buch aber nochmal zu gegebener Zeit ausleihen und dann den nächsten Versuch starten. Ich denke, bei diesem Roman werde ich nicht das gleiche Problem haben, wie bei "Chapter and Verse", nämlich, dass es mich einfach nicht fesselt.
Noch so eine Meisterleistung habe ich bei Azar Nafisis "Reading Lolita in Tehran" vollbracht. In diesem Buch geht es vor allem um andere Bücher, z.B. Jane Austens "Pride and Prejudice" und andere englische Klassiker. Ich habe sämtliche Bücher, um die es ihn diesem Buch geht, nicht gelesen und so habe ich als ich bereist zur Hälfte fertig war mit dem Buch beschlossen, dass es so keinen Sinn macht und man erst mal die Bücher lesen sollte, über die sie schreibt. Was mich zu dem nächsten Problem bringt: Ich habe mir sehr motiviert unter anderem "Pride and Prejudice" zugelegt und habe die ersten fünf Seiten gelesen und fand es einfach nur schrecklich. Ich glaube, diese Art von alltäglichem Dialog, Smalltalk oder wie man es bezeichnen möchte ist einfach nichts für mich. Mir reicht schon der Mist, den man auf der Straße den ganzen Tag zu hören bekommt. Ich glaube aber, dass ich irgendwann einmal eine Phase haben werde, wo dieses Buch genau das richtige für mich ist und ich es dann lesen und gut finden werde. Wann das ist... hoffentlich nie.
Ein weiterer Autor, den ich von Zeit zu Zeit sehr gerne lese, ist E.T.A. Hoffmann. Hierbei handelt es sich um einen Autoren aus der Romantik, soweit ich mich nicht irre. Und er schreibt meist sehr fantasievolle Werke in schöner romantischer Sprache. Seine Bücher lese ich, wenn ich mal wieder Lust darauf habe in Sprache zu schwelgen. Drei Bücher habe ich bereits mit großer Begeisterung gelesen, am vierten, "Lebens-Ansichten des Katers Murr", sitze ich noch. Das Problem bei diesem Buch ist nicht, dass es langweilig wäre. Nein. Das Problem ist einfach, dass das Buch etwas dicker ist (so 500 Seiten) und meine Phasen nie so lange anhalten. Deswegen hänge ich jetzt seit diverser Zeit auf Seite 136 fest. Und das ist schade, denn eigentlich möchte ich wissen, wie es weiter geht. Aber die nächste Phase kommt bestimmt!
Und es geht weiter mit einem Buch von einem nordkoreanischen Flüchtling über das Leben in Nordkorea. "This is Paradise!". Spannend, aber aus der Hand gelegt. Bisher aber empfehlenswert und es hat Fotos *__*.
Auch habe ich bei der Fortsetzung von Greg Mortensons Buch, das in zwei Einträgen früher von mir empfohlen wurde, ca. in der Mitte des Buches aufgehört. "Stones into Schools". Das lag aber daran, dass ich das Buch meiner Mutter zum Geburtstag geschenkt habe und der doch schneller da war als ich gelesen habe. Es wird auf jeden Fall noch fertig gelesen, denn es ist wieder ein gutes Buch, dieses Mal aber mit dem Schwerpunkt Afghanistan!
Des Weiteren hatte Stefan mir sein Lieblingsfantasybuch vor ein paar Jahren empfohlen: "The Name of the Wind". Ich habe es angefangen und es war auch nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht so meins und dann habe ich es weggelegt und seitdem nur noch dran gedacht, aber es nicht mehr gelesen.
Auch habe ich neulich "Eating Animals" angefangen und jetzt lese ich plötzlich "Der Übergang". Huch. Da sich die Bücher aber sehr unterscheiden, werde ich ersteres vielleicht vorm Einschlafen immer ein wenig weiter lesen. Denn es geht schon eher in Richtung Sachbuch oder so, während "Der Übergang" durch und durch ein Roman ist.
Ich hoffe mal, die Liste wird in nächster Zeit nicht noch länger. Es gibt noch ein Buch, das noch in IZ steht, was ich auch mal angefangen habe über ein afrikanisches Mädchen, das adoptiert wurde, glaube ich. Aber das hat mir nicht so gut gefallen.
Vor allem sollte ich aufhören mir neue Bücher zu kaufen, wenn ich deswegen Bücher nicht weiter lese, die mir gut gefallen. Stichwort "Büchermord" (bei youtube) xD
Sowieso sollte ich aufhören Romane zu lesen und lieber Texte für meine BA-Arbeit durchpflügen. *hust*
Dummerweise wird dadurch, dass ich auf youtube fleißig am Buchrezensionen lesen bin, die Liste der Bücher, die ich mal lesen möchte, immer länger. Oh je.
Naja. Bis denne :)
Dü Lenaaa
二日前です。。。
Vor 9 Stunden

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